Women rock: Meine Top 5 Serien für Frauen

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Girls‘ TV: Die 5 besten Serien für Frauen

Es gibt Fantasyserien, Comedyserien, Crimeserie und Actionserien, aber gibt es auch Serien für Frauen? Na klar gibt es die. Woran erkennt man Frauenserien? Die Themen haben meist einen femininen Touch. Oft geht es dabei um Männer, Fashion und um Beziehungen aller Art. Männer verunglimpfen die Serien mit weiblicher Zielgruppe gerne als seicht oder klatsch-und-tratsch-lastig. Das sind sie aber nicht immer, denn oftmals porträtieren sie zwischenmenschliche Probleme und bieten auf lustige Art und Weise Lösungsansätze. Ob diese Ansätze umsetzbar sind, steht auf einem anderen Papier. Spaß machen Frauenserien aber meistens dennoch. Daher präsentiere ich hier voller Stolz meine persönliche Top 5.

#5: The Royals: Das ist die Krönung

It’s all about scandal. Bei The Royals geht es nicht um die Monarchie, sondern um Skandale, Sex, Beziehungen und Fashion in einem fiktiven britischen Königshaus. Im Zentrum der Handlung stehen Königin Helena (Elizabeth Hurley), Prinzessin Eleanor (Alexandra Park), ihr Bodyguard Jasper (Tom Austen) sowie Kronprinz Liam (William Mosely), König Simon (Vincent Regan) und dessen durchtriebener Bruder Cyrus (Jake Maskall). The Royals zeigt auf sehr satirische Weise, dass der Traum vom Prinzessinnendasein nicht immer ein Traum sein muss.

Warum gehört The Royals aber jetzt in die Kategorie „Serien für Frauen?“

Zum einen natürlich wegen der Darstellung des royalen Lebens mit Luxus, Bällen und schönen Kleidern. Insbesondere Königin Helena und Prinzessin Helena machen Haute Couture „alltags-tauglich.“ Zum anderen zeigen die Royals, dass Beziehungen, egal ob romantisch oder zwischen Eltern und Kindern niemals einfach sind. Anzumerken ist jedoch an dieser Stelle, dass Probleme hier auf die Spitze getrieben wurden. Mit all den schnippischen Dialogen und Intrigen macht diese Frauenserie richtig viel Spaß. Wer jetzt neugierig geworden ist, kann jetzt natürlich gerne den ausführlichen und spoilerfreien Artikel zu The Royals lesen.

#4: Gilmore Girl – Das Evergreen der Serien für Frauen

Jeder kennt dieses Powerduo aus Stars Hollow: Mutter Lorelai (Lauren Graham) und Tochter Rory (Alexis Bledel). Gilmore Girls lief zwischen 2000 und 2007 im Free-TV. 153 Episoden aufgeteilt in sieben Staffeln gibt es. Auf Netflix kamen dieses Jahr noch 4 weitere Episoden heraus, die nur darauf warten, angesehen zu werden. Im Zentrum der Geschichte steht das kleinstädtische Leben des Mutter-Tochter-Gespanns mit all seinen Hindernissen. Rory ist eine kleine Streberin und möchte es unbedingt nach Harvard schaffen. Lorelai hingegen betreibt ein kleines Hotel und hat so ihre Schwierigkeiten den richtigen Mann zu finden. An der Zahl der Interessenten scheitert es dabei sicherlich nicht.

Es geht doch nichts über Familie

Serien für Frauen - Zitat Lorelai Gilmore
Das beschreibt die Beziehung zwischen Lorelai und Emily wohl am besten.

Aber ihre größten Probleme sind Lorelais gut betuchte Eltern Emily (Kelly Bishop) und Richard (Edward Herrmann), die ihr die frühe Schwangerschaft mit Rory immer noch nachtragen. So ist Gilmore Girls eine Frauenserie zum Entspannen und Mitfühlen, die betont wie aufregend und bereichernd Elternschaft sein kann. Dazu bietet sie mit viel Sarkasmus und eifrigen Wortgefechten jede Menge Freude beim Zuschauen. Da das Serien-Evergreen schon ein wenig in die Jahre gekommen ist, gibt es im Ranking der besten Serien für Frauen nur Platz 4.

#3: Hart of Dixie: Die Südstaaten Frauenserie

Im Zentrum der CBS Serie steht die junge Ärztin Zoe Hart (Rachel Bilson). An ihrer Uni-Abschlussfeier wird sie von einem fremden Südstaatler namens Harley Wilkes angesprochen. Dieser bietet ihr einen Job in seiner Praxis im idyllischen Bluebell in Alabama an. Zunächst lehnt die ehrgeizige New Yorkerin ab. Vier Jahre später findet sich Zoe mehr oder weniger gezwungenermaßen doch in besagter Kleinstadt wieder. Harley ist tot und hat ihr seinen Teil der Gemeinschaftsarztpraxis vermacht. Die andere Hälfte gehört dem anderen Arzt der Stadt, Brick Breeland (Tim Matheson). Der möchte Zoe am Liebsten los haben, genauso wie dessen egozentrische Tochter Lemon (Jaime King). Zoe lässt sich nicht unterkriegen und zieht beim ehemaligen Football-Profi und Bürgermeister Levon Hayes (Cress Williams) ein. Zum machohaften Nachbarn Wade Kinsella (Wilson Bethel) fühlt sie sich sexuell hingezogen, aber Lemons Verlobten George Tucker (Scott Porter) nimmt sie als absoluten Traummann wahr! Ja, Zoe, jetzt hast du die Qual der Wahl. Warum Hart of Dixie zur Kategorie „Serien für Frauen“ gehört, ist klar, oder? Sweet Home Alabama!

#2: The Good Wife

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Nach dem öffentlichen Sexskandal ihres Mannes Peter (Chris Nothist die Hausfrau und Mutter Alicia Florrick (Julianna Margulies) nach 13 Jahren Erziehungspause wieder gezwungen, in ihren alten Job zurückzukehren. Doch das ist bei weitem nicht so leicht wie sich die Anwältin das dachte. Ihr Collegeschwarm Will Gardner (Josh Charles) nimmt sie aber in seiner renommierten Kanzlei Lockhart/Gardner wieder auf. Privat und beruflich muss sie sich stets für die Fehler ihres Mannes rechtfertigen. Hinzu kommt, dass sie sich im ständigen Kampf mit ihrem Konkurrenten Cary Argos (Matt Czuchry) befindet. Dass Diane Lockhart (Christine Baranski), die Miteigentümerin von Lockhart/Gardner eher Cary unterstützt, macht Alicias Stand in der Firma definitiv nicht leichter.

It’s not easy to be a Woman

Als Verbündete gewinnt Alicia die Ermittlerin Kalinda Sharma (Archie Panjabi). Doch auch diese hütet ein dunkles Geheimnis, was die zerrüttete Ehe der Florricks betrifft. Alicias Kinder Zack (Graham Phillips) und Grace (Makenzie Vega) sind auch nicht so gut auf ihre Mutter zu sprechen, da sie wegen der Inhaftierung ihres Vaters aus dem Nobel-Stadtteil Highland Park wegziehen mussten. So kämpft Alicia auf allen Seiten und wird oft keiner wirklich gerecht. The Good Wife zeigt eindrucksvoll, wie schwierig der Spagat zwischen Familie und Beruf sein kann und was „In guten wie in schlechten Zeiten“ im Extremfall bedeutet. Aufgrund der etwas ausdruckslosen Mimik der Hauptdarstellerin, landet The Good Wife im Ranking der Serien für Frauen nur auf Platz 2.

#1 Sex and the City: The One and Only in der Kategorie „Serien für Frauen“

Die Erfolgsserie rund um Kolumnistin Carrie Bradshaw (Sarah Jessica Parker) und ihren drei New Yorker Freundinnen Charlotte York (Kristin Davis), Samantha Jones (Kim Cattrall) und Miranda Hobbes (Cynthia Nixon) kennt wirklich jeder. Während Carey über die Liebe und das Singleleben in ihrer Kolumne philosophiert, suchen die anderen drei alle nach etwas anderem. Charlotte ist auf der Suche nach ihrem Traumprinzen, den sie heiraten und mit dem sie eine Familie gründen kann. Die sexhungrige Samantha, wohl die Älteste der vier Freunden, will nur eines von den Männern: ihr bestes Stück. Miranda, hingegen, hat es nicht so leicht mit den Herren der Schöpfung, was daher kommt, dass sie als Anwältin sehr dominant, beinahe herrisch rüberkommt.

Was macht die Serie zur Nummer 1 in der Kategorie „Serien für Frauen?“

Das liegt doch auf der Hand. Bei Sex and the City kann sich beinahe jede Frau mit eine der Protagonisten und deren Problemen identifizieren. Dabei tragen die Damen die schönsten Outfits und erleben die tollsten Sache in einer der aufregendsten Städte der Welt. Hinzu kommen die witzigen und eloquenten Dialoge. Was kann man mehr wollen? Wohl verdient daher Platz 1 für Sex and the City.

Fazit

Diese 5 Serien zeigen wie unterschiedlich Frauenserien aufgebaut sein können. Die teils nicht endend wollende Suche nach Liebe ist dabei immer ein zentrales Motiv, gepaart mit witzigen und rhetorisch ausgefeilten Dialogen. Ist das das Geheimrezept für erfolgsversprechende Serien für Frauen? Anscheinend schon!

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